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Mehr Tote durch Streubomben

vom 04.12.2020
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Zehn Jahre nach Inkrafttreten des internationalen Streubomben-Verbotsvertrags kommen die gefährlichen Waffen laut Handicap International noch immer zum Einsatz. Im Jahr 2019 seien durch Streumunitionsangriffe und -reste weltweit mindestens 286 Menschen in neun Ländern und zwei Gebieten getötet oder verletzt wurden, darunter in Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan und Laos, heißt es im »Streubomben-Monitor«. Dies stelle einen Anstieg von mehr als neunzig Prozent gegenüber den 149 Opfern im Jahr 2018 dar.

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