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Integration per Umweltschutz: Wie geht das denn? In Berlin macht es der Agrarwissenschaftler Turgut Altug vor
von Gabriele Mittag vom 04.12.2009
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Berlin an einem kalten, nassen Novembermorgen, U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof, Skalitzer Straße 39. Hier ist tiefstes Kreuzberg. Von den 147 000 Menschen, die hier leben, ist ein Drittel ausländischer Herkunft, die meisten von ihnen sind aus der Türkei zugewandert. Ein gut gewählter Ort für das Türkisch-Deutsche Umweltzentrum (tdz). Schließlich hat es sich zum Ziel erklärt, Migranten für den Umweltschutz zu gewinnen und so Integration voranzutreiben. Ideengeber und Gründer des Zentrums in einem: Turgut Altug. Er trägt an diesem Novembermorgen eine Mütze vom norwegischen Typ, einen Rucksack, Jeans, ein schwarzes Hemd mit der Plakette »Atomkraft? Nein danke!« Unverwechselbar allein durch seinen üppigen Haarschopf mit Pferdeschwanz, so wie er bei Männern in den 1970er-Jahren Mode war. Das gibt ihm einen weichen Ausdruck. Seine Augen sind leuchtend, ruhig und freundlich. Sein Programm heute Vormittag: der Empfang eines Alphabetisierungskurses mit Menschen aus neun verschiedenen Nationen.

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