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Protest gegen Abschiebezentrum

vom 18.11.2022
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Mehr als 60 Organisationen fordern vom Land Brandenburg sowie von der Bundesregierung, kein sogenanntes Ein- und Ausreisezentrum am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld einzurichten. Bis zu 120 Personen sollen in dem geplanten »Gewahrsams- und Transitgebäude« für die Dauer eines Asylschnellverfahrens beziehungsweise bis zur Abschiebung untergebracht werden. »Die Rückführungsoffensive der Bundesregierung zeigt mit dem Hunderte Millionen schweren Prestigeprojekt eines Abschiebungszentrums am BER ihr hässliches Gesicht«, sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von Pro Asyl. Das für den Bau vorgesehene Geld solle besser für die Aufnahme und Unterbringung von Schutzsuchenden verwendet werden. Zu den Unterzeichnenden gehören neben Pro Asyl die Landesflüchtlingsräte, Sea-Watch, Women in Exile und Seebrücke.

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