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Proteste in Bangladesch
Revolte von unten

Die Hoffnungen waren groß, als Bangladeschs langjährige Premierministerin Sheikh Hasina nach Massenprotesten aus dem Land floh. Doch auch die Politik der Übergangsregierung bleibt hinter den Erwartungen der Protestierenden zurück.
von Gerhard Klas vom 11.11.2024
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Kurzer Jubel: Menschen feiern die Flucht von Sheikh Hasina auf dem Dach ihres Regierungssitzes. Inzwischen sind viele enttäuscht von der neuen Regierung. (Foto: PA / Reuters / Mohammad Ponir Hossain)
Kurzer Jubel: Menschen feiern die Flucht von Sheikh Hasina auf dem Dach ihres Regierungssitzes. Inzwischen sind viele enttäuscht von der neuen Regierung. (Foto: PA / Reuters / Mohammad Ponir Hossain)

Mit dem Sturz des Regimes von Premierministerin Sheikh Hasina Wajeed Anfang August ist im mehrheitlich muslimischen Bangladesch noch längst keine Ruhe eingekehrt. Anfangs kam es zu interreligöser Gewalt gegen die Minderheit der Hindus, der eine Nähe zum ehemaligen Regime der Awami League nachgesagt wird. Sogar Denkmäler des Vaters von Sheikh Hasina wurden verwüstet: Dabei ist Mujibur Rahman der Nationalheld des Landes. Er hatte 1971 die von Indien unterstützte Unabhängigkeitsbewegung angeführt, die schließlich in die Staatsgründung von Bangladesch, dem ehemaligen Ostpakistan, mündete.

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