Facebook verstärkte Gewalt gegen Rohingya
Facebook hat durch seine Algorithmen den Hass gegen die Minderheit der Rohingya in Myanmar verstärkt – das wirft die Menschenrechtsorganisation Amnesty International der Social-Media-Plattform vor. Amnesty fordert deshalb von der Facebook-Mutter Meta Entschädigungszahlungen an die Rohingya. Obwohl der Konzern gewusst habe oder gewusst haben müsse, dass die interaktionsbasierten Algorithmen des sozialen Netzwerks die Verbreitung schädlicher Inhalte befeuern, habe er nichts dagegen unternommen. »Durch seine Untätigkeit und sein unerbittliches Gewinnstreben« habe Meta »maßgeblich zu den schweren Menschenrechtsverletzungen an den Rohingya« beigetragen, sagt Kristina Hatas, Expertin für »Menschenrechte im digitalen Zeitalter« bei Amnesty. Meta müsse nun dringend sein Geschäftsmodell ändern, »um weitere Menschenrechtsverletzungen zu verhindern«.
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