Ein Übel namens Grundgesetz
von
Martin Staiger
vom 08.10.2010
Wer schon einmal Nachhilfestunden gegeben hat, weiß, dass solche Bemühungen völlig wirkungslos bleiben, wenn die Nachhilfeschüler mit ihren Gedanken ganz woanders sind. So erging es nun auch dem Bundesverfassungsgericht mit seinem Hartz-IV-Urteil vom 9. Februar. »Auf die Menschenwürde kommt es an«, hieß die erste Lektion der Verfassungsrichter an die Politik. Und die nächsten beiden Lektionen haben es auch in sich: »Transparenz ist angesagt«, und: »Das Parlament muss beteiligt werden.«
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Datum der Erstveröffentlichung: 08.10.2010
Martin Staigerist evangelischer Theologe und Sozialarbeiter. Als Schuldnerberater hat er jahrelang hautnah erlebt, welche Folgen die Hartz-IV-Gesetze für Menschen haben: »Sie werden entrechtet, die Löhne wurden nach unten gezogen.« Heute arbeitet Staiger als Armutsreferent im Diakonischen Werk.
Martin Staigerist evangelischer Theologe und Sozialarbeiter. Als Schuldnerberater hat er jahrelang hautnah erlebt, welche Folgen die Hartz-IV-Gesetze für Menschen haben: »Sie werden entrechtet, die Löhne wurden nach unten gezogen.« Heute arbeitet Staiger als Armutsreferent im Diakonischen Werk.

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