Dienstreisen: Soziologen warnen vor Gefahren
Jeder fünfte Arbeitnehmer unternimmt mittlerweile zumindest gelegentlich Dienstreisen - insgesamt sind es in Deutschland etwa 166 Millionen pro Jahr. Auch für ehemals ortsgebundene Berufe wird inzwischen die Bereitschaft zu Dienstreisen vorausgesetzt. Die Soziologen Sven Kesselring und Gerlinde Vogl von der Technischen Universität München beschreiben nun in einer Studie, welche Konsequenzen das für die Arbeitnehmer hat: Es entstehen betriebliche Gefahren, weil die Kommunikation mit den Kollegen abnimmt. Außerdem leidet das Privatleben und das Burn-out-Risiko steigt. Nach Ansicht der Soziologen sollten sich betroffene Arbeitnehmer im Betriebsrat engagieren, um mobile Arbeit zukünftig stärker zu regulieren.
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