Liebe, Tod und Einsamkeit
Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!« – ein Satz, der sich Cineasten ins Gedächtnis gebrannt hat. Er stammt aus keiner kirchlichen Dokumentation und steht auch nicht für irgendein theologisches Programm. Die Blues Brothers (USA 1979) zitieren ihn ständig auf ihrer actiongeladenen musikalischen Tour de Force zur Rettung eines christlichen Waisenhauses, dem sie selbst entstammen. So augenzwinkernd dieses »It’s a mission of the Lord« (im Original) dem Publikum entgegengeworfen wird, so ernsthaft nehme ich dieses Bonmot in Anspruch für die kirchlich-theologische Filmarbeit, die als kirchliches Arbeitsfeld im Raum der Erwachsenenbildung, der Jugend- und Seniorenarbeit sowie der Kirche allgemein trotz jahrzehntelanger Bemühungen noch nicht überall etabliert ist. Warum ist die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Filmen so wichtig?
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Thomas Damm ist evangelischer Pfarrer in Recklinghausen, Filmkritiker und Filmpädagoge, zugleich Mitbegründer der Veranstaltungsreihe »Bilderwelten – Weltenbilder: Kirche und Kino« in Recklinghausen.
