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Streitfragenzur Zukunft
Ist der Pazifismus am Ende?

Ja. So fragwürdig Militäreinsätze sind – mit Pazifismus ist den Notleidenden erst recht nicht geholfen Überleben ist wichtiger als pazifistische Prinzipien
von Jochen Hippler vom 24.08.2018
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Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt nicht friedlicher geworden. Der Krieg in Somalia, die Balkankriege, der Völkermord in Ruanda, zwei Kriege gegen Saddam Husseins Irak, der Krieg in Afghanistan und die Kriege in Syrien, Libyen und dem Jemen sind noch lange keine vollständige Aufzählung der Gewaltkonflikte der vergangenen Jahre. Das menschliche Leiden in diesen Kriegen war und ist unvorstellbar. Dabei handelt es sich nicht allein um die Kriegstoten, Verletzten und dauerhaft Verstümmelten, sondern auch um den resultierenden Hunger, die Zerstörung medizinischer Einrichtungen, der Fabriken, Schulen, und Wasserversorgung. Die Kriege zerstören nicht allein Menschenleben, sondern ganze Gesellschaften und die Zukunft der nächsten Generationen. Passivität oder Gleichgültigkeit sollten sich da von selbst verbieten.

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