Welt-Flüchtlingstag
Schutzschirme für Geflüchtete
Zu einem Regenschirm-Marsch ruft der Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz am Welt-Flüchtlingstag auf. Die Regenschirme sollen dabei ein Symbol sein für den Schutz, der allen Menschen gewährt werden müsse. Der »Marche des parapluies« startet am Samstag, dem 20. Juni um 11 Uhr auf dem Vorplatz des Mainzer Hauptbahnhofs. Die Veranstalter fordern von den demokratischen Parteien, die Reform des europäischen Asylrechts in Rheinland-Pfalz menschenrechtskonform auszugestalten und Verschärfungen zu stoppen.
Auch in anderen Städten machen sich Menschen am Welt-Flüchtlingstag für das Grundrecht auf Asyl und für Geflüchtete stark. In Hannover findet unter dem Titel »GrenzenLos – Das Recht zu gehen und das Recht zu bleiben« ein Aktionstag im Hof des Kulturzentrums Faust statt. Auf einer Bühne und auf einer TV-Leinwand sollen Musik, Interviews und Filmbeiträge zur Situation von Menschen auf der Flucht präsentiert werden. Initiativen, die sich für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen, stellen ihre Arbeit vor. In Berlin werden in der Passionskirche in Kreuzberg von Freitag, 19. Juni, 19.30 Uhr, an gut 24 Stunden lang die Namen der Menschen gelesen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Die Lesung endet am Samstagabend um 18 Uhr mit einem Politischen Nachtgebet.

