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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2018
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Chile-Skandal: Überwindet der Papst die Restauration?
Der Inhalt:

Menschenrassen – nur eine Idee

Ausstellung. »Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen« lautet der Titel einer Sonderausstellung im Deutschen Hygiene-Museum. Worum es geht, wird unmissverständlich im Begleittext gesagt: »Menschenrassen sind nicht nachzuweisen. Trotzdem ist die Idee in unseren Köpfen«, heißt es. »Rassen« seien eine wissenschaftliche Erfindung, die seit dem 18. Jahrhundert ihre unheilvolle Macht entfaltet habe. Ausführlich geht die Ausstellung auf den Rassenwahn der Nationalsozialisten ein. Neben der kulturhistorischen Betrachtung des »Rasse«-Begriffs kommen in allen Abteilungen Persönlichkeiten und Bewegungen zu Wort, die sich widerständig mit rassistischen Ideologien auseinandergesetzt haben. Der Berliner Architekt Francis Keré hat jedem der Räume eine eigene Grundstimmung verliehen. Karg und monumental ist der Raum gehalten, der sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzt. Heute tarnt sich Rassismus oft unter dem Mantel der Verteidigung eigener Kultur. Vier Filmcollagen im letzten Raum der Ausstellung laden die Besucher zu Debatten darüber ein.