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Blumenkohl und Chili

Wie ein organischer Dünger die Garo in Bangladesch rettet
vom 31.05.2011
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Es ist früher Morgen. Mit einem Eimer aus Metall geht Kalpona Ritchil durch Reihen mit Blumenkohl, Auberginen und Spinat und sprengt mit den Fingern Wasser auf die Pflanzen. »Das Gemüse schützt uns vor Hunger«, sagt die 47-Jährige und lässt den Blick über die Beete schweifen. Bohnen, Papaya, Tomaten, Chilischoten, Knoblauch – groß ist die Vielfalt auf der kleinen Fläche hinter ihrem Haus. Zwar besitzt die Witwe aus dem Dorf Idilpur auch noch zwei kleine Felder, auf denen sie Reis anbaut. Doch der reicht immer nur für die ersten Monate nach der Ernte. Zudem ist Kalpona Ritchil verunsichert. Sie befürchtet, eines Tages ihr Land zu verlieren. »Immer mehr bengalische Siedler kommen in diese Region, und der Ökopark ist nicht weit weg von hier geplant.«

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Schlagwort: Bangladesch
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