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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2012
Ich glaube
Der Konflikt um das Bekenntnis der Christen
Der Inhalt:

Die Wahrheit des Herzens

von Carl Beleites vom 04.05.2012
Die biblischen Autoren sind überzeugt: Für den, der Jesus nachfolgen will, gibt es kein festes Bekenntnis, keinen geistigen Ort, wo man unverwundbar wäre
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Matthäus und Lukas berichten, Jesus von Nazareth habe zu einem, der ihm nachfolgen wollte, gesagt: »Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.« Da Jesus aber natürlich auch geschlafen hat, kann dieses Wort nur im übertragenen Sinn gemeint sein. Matthäus und Lukas wollen sagen: Für den, der Jesus nachfolgen will, gibt es kein festes Bekenntnis, kein Fundament, keine Burg, keinen festen geistigen Ort, auf den man sich zurückziehen kann, einen Ort, wo man sicher und geschützt unverwundbar wäre.

Wenn Matthäus und Lukas dieses Wort überliefern, dann wollen sie klarstellen: Das Evangelium bietet keine sicheren Wege, keine genauen Leitlinien für das Leben. Nachfolge bedeutet immer wieder neue eigene Entscheidungen.