»Der Fluss ist etwas Heiliges«
von
Claudia Mende
vom 29.01.2010
Fast geräuschlos gleitet der Lastkahn vorbei. Mit Containern halbvoll beladen fährt er in die Dämmerung. Bald verlieren sich seine weißen Lichter im Nebel über der Donau. Als der Kahn verschwunden ist, sieht man nur noch Fackeln, Laternen und 250 Kerzen, die auf der Erde ein orthodoxes Kreuz bilden.
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Datum der Erstveröffentlichung: 29.01.2010

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