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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Vorgespräch: Mit Kindern für die Verkehrswende demonstrieren?

von Markus Dobstadt vom 14.09.2019
Fragen an Katharina Knacker, die Kinder-Radfahr-Demosin Frankfurt am Main organisiert
Platz da: Bei der Kidical-Mass in Frankfurt fahren Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad auf Straßen, die sonst voller Autos sind. (Foto: www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass)
Platz da: Bei der Kidical-Mass in Frankfurt fahren Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad auf Straßen, die sonst voller Autos sind. (Foto: www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass)

Publik-Forum: Frau Knacker, was ist die »Kidical Mass«, zu der Sie jetzt einladen?

Katharina Knacker: Ein Fahrrad-Korso mit Kindern. Der Begriff ist angelehnt an die »Critical Mass«, das sind spontane Radfahrdemonstrationen, die es in vielen Städten gibt. Es kommen immer so 300 bis 400 Teilnehmer, wir fahren langsam mit Rädern durch Frankfurt, klingeln, haben Musik dabei und haben viel Spaß. Polizeiwagen und -motorräder begleiten uns. Wenn wir auf den großen Straßen fahren, ist es beeindruckend zu sehen, wie viel Platz den Autos da zur Verfügung steht. Unsere Fahrt klingt immer in einem Park aus.

Warum eigene Fahrraddemos für Kinder?

Knacker: Für Kinder ist das Fahrrad ein ideales Fortbewegungsmittel. Sie können noch kein Auto fahren, aber sie brauchen sichere Räume. Darauf wollen wir aufmerksam machen, auch mit kleinen Aktionen. Bei der Kidical Mass machen wir immer einen Zwischenstopp: Einmal haben wir dabei einen Parkplatz zum Ballspielplatz umgewidmet, ein anderes Mal »Strafzettel« an falsch parkende Autos gesteckt.

Aber denken Sie nicht, dass Sie die Kinder damit instrumentalisieren?

Knacker: Ich meine Nein. Gerade für die Jüngeren ist es ein tolles Erlebnis, ohne Angst in der Gruppe auf den Straßen zu fahren. Die Älteren verstehen das Anliegen. Sie haben bei einer Kidical Mass etwa Briefe an die Stadtverordneten geschrieben und darin erzählt, wie gefährlich es oft ist, in Frankfurt Fahrrad zu fahren. Die Kinder kommen mit ihren Eltern, und die treffen auch sonst Entscheidungen für ihre Kinder. Wir wollen Kindern und Eltern Mut machen zum Fah

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