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Apokalyptik
Wofür wir die Apokalypse heute brauchen

Die Neue Rechte vereinnahmt den Weltuntergang. Doch was Peter Thiel und Co. nicht verstehen: Beim Ende der Welt geht es um die konkrete Gegenwart – und um eine Ermutigung der Ohnmächtigen.
von Gregor Taxacher vom 23.08.2026
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Figuren der Endzeit: Der Antichrist im Gespräch mit Luzifer (Foto: akg-images)
Figuren der Endzeit: Der Antichrist im Gespräch mit Luzifer (Foto: akg-images)

Ein Gespenst geht um – diesmal aber nicht der Kommunismus, sondern: der Katechon. Das griechische Wort, das bis vor Kurzem fast nur Fachleute kannten, taucht inzwischen in Äußerungen rechtsextremer Politiker wie Maximilian Krah von der AfD auf. Der US-Milliardär und Polit-Influencer Peter Thiel führt es genauso im Mund wie der russische Ultra-Nationalist Alexander Dugin. Ein geheimnisvoller Begriff aus der Bibel hat offenbar das Zeug, autoritativer, nationalistischer oder tech-libertärer Propaganda den Mantel intellektuellen und zugleich irgendwie christlichen Denkens umzuhängen.

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