Katholische Bischöfe auf Regierungskurs
Ein neues Papier der Bischofskonferenz zur sozialen Lage in Deutschland plädiert für Freiheit statt Gerechtigkeit
Die Wirtschaftspolitiker der schwarz-gelben Bundesregierung hätten ein programmatisches Papier zur sozialen Lage in Deutschland wohl kaum anders formuliert, als die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz dies getan hat. Unter der Ägide des Münchner Kardinals Reinhard Marx entstanden, plädiert der Impulstext »Chancengerechte Gesellschaft - Leitbild für eine freiheitliche Ordnung« für nicht mehr als einen sozial flankierten Wirtschaftsliberalismus. Damit verabschieden sich die Bischöfe endgültig von den einst weit reichenden Thesen des Sozialwortes der beiden großen Kirchen aus dem Jah


Bitte melden Sie sich kurz und kostenlos an, um einen Kommentar zu verfassen.
Zur Anmeldung