Zur mobilen Webseite zurückkehren

Krieg in Gaza
Täglich sterben Kinder in Gaza

Jede Nacht ein paar Palästinenser erschießen? Die Äußerungen des israelischen Ministers Ben-Gvir sind Ausdruck einer menschenverachtenden Politik. Über die Not in Gaza und falsch verstandene Solidarität mit Israel.
von René Wildangel vom 21.08.2026
Artikel vorlesen lassen
Überleben in Trümmern: Die Versorgungslage in Gaza bleibt katastrophal (Foto: imago images / Middle East Images / Ramez Habboub).
Überleben in Trümmern: Die Versorgungslage in Gaza bleibt katastrophal (Foto: imago images / Middle East Images / Ramez Habboub).

Die Anschläge vom 7. Oktober jähren sich bald zum dritten Mal – der Tag des grausamen Hamas-Angriffs auf Israel, bei dem 1200 Menschen starben und der ein ganzes Land traumatisierte. Der folgende Krieg gegen die Hamas wurde dann zum regelrechten Rachefeldzug gegen Gaza. Der damalige israelische Verteidigungsminister Joaw Gallant gab dabei den Ton vor: Man kämpfe gegen »menschlich Tiere«. Ähnlich äußerte sich nun auch Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, als er gezielte Tötungen von Palästinensern in Gaza forderte – und zwar ausdrücklich auch von Menschen, die aktuell keine Gefahr darstellen. »Das sind keine Menschen«, sagte Ben-Gvir weiter. Der ganze Gazastreifen gehöre Israel; so viele Bewohner wie möglich sollten von dort in andere Länder geschickt werden.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0