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Maricarmen Abascal

Die 87-jährige kämpfte gegen ihre Zwangsräumung in Madrid und löste in ganz Spanien Proteste aus. Nun ist sie gestorben.
vom 08.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Mariacarmen Abascal kämpfte gegen die Zwangsräumung ihrer Wohnung in Madrid, doch ihr Erfolg kam zu spät (Foto: pa/NurPhoto/Francesco Militello Mirto)
Mariacarmen Abascal kämpfte gegen die Zwangsräumung ihrer Wohnung in Madrid, doch ihr Erfolg kam zu spät (Foto: pa/NurPhoto/Francesco Militello Mirto)

Maricarmen Abascal, deren Zwangsräumung in Spanien landesweite Proteste gegen die Wohnungsnot in Spanien ausgelöst hat, ist tot. Sie starb mit 87 Jahren in einem Krankenhaus in Madrid. Am 23. September hatte sie die Wohnung in der Innenstadt von Madrid verlassen müssen, in der sie 70 Jahre lang gelebt hatte. 2020 hatte ein Unternehmen die Wohnung gekauft und die Miete von bis dahin 500 auf nunmehr 1600 Euro erhöht. Abascal, die eine monatliche Rente von 1400 Euro bezog, konnte diese Miete nicht mehr zahlen. Sie wehrte sich gegen die drohende Zwangsräumung, die sie am Ende doch nicht mehr verhindern konnte. Doch ihr Fall empörte spanienweit viele Menschen: Ende September demonstrierten Zehntausende gegen die Wohnungsnot in zahlreichen Großstädten Spaniens. Die Immobilienfirma gab daraufhin nach und stellte Abascal in Aussicht, zum alten Mietpreis von 500 Euro zurück in ihre Wohnung zu können.

Der Erfolg kam zu spät für Mariacarmen Abascal. Sie war direkt nach der Zwangsräumung ins Krankenhaus gebracht worden, ihr Gesundheitszustand hatte sich in den Jahren, in denen sie um ihre Wohnung kämpfte, stark verschlechtert.

Abascal habe »Historisches« erreicht, heißt es in einem Schreiben ihrer Familie, ihrer Anwältin und der Mietervereinigung, »aber der Preis war zu hoch«.

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Schlagwörter: Proteste Spanien Wohnungsnot
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