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19.02.2019
Frauenquote für die Parlamente?
Seit hundert Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Doch entscheiden müssen sie sich dabei vor allem für Männer. Diese dominieren die Wahllisten. Brandenburg hat jetzt ein Paritätsgesetz verabschiedet, als erstes Bundesland: Ebenso viele Frauen wie Männer sollen dort im Parlament sitzen. Ist das zukunftsweisend?

Frauenquote für die Parlamente?

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insgesamt abgegebene Stimmen: 146
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Kommentare
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Ursula Wertheim-Schäfer
04.03.201909:52
Gleichberechtigung und Demokratie gehören zusammen. Doch wie dick die gläserne Decke nach 100 Jahren in den Gremien erneut geworden ist, zeigt sich z.B. im baden-württembergischen Landtag, 35 von 143 Landtagsabgeordneten sind Frauen, bei 52 % Frauenanteil in der Bevölkerung. Somit ist unser Ländle prozentual das Schlusslicht der Länderparlamente in Deutschland. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Rhein-Neckar weist deshalb zum Internationalen Frauentag am 8. März auf erreichte – und auch nicht erreichte - Ziele der Gleichstellungspolitik hin. Wir sind der Meinung, dass sich die Bevölkerung gleichermaßen in den Parlamenten ausdrücken muss.
Hans Uwe Müller
28.02.201905:18
Die Tatsache, dass Frauen nicht quotenkonform in die Parteien und Parlamente gehen wollen, sollte uns Männern zu denken geben. Vielleicht haben sie längst kapiert, dass die Hansels in den Parlamenten doch nur Marionetten sind, und den gutbezahlten Scheißjob für Mächte tun, die schon lange nicht mehr durch Parlamente kontrollierbar sind.
Anton Maier
27.02.201909:14
Welche Quote soll das intersexuelle Geschlecht bekommen?
Oder wie ist zu verfahren, wenn ein Abgeordneter sich als Frau fühlt oder eine Abgeordnete fühlt sich als Mann
oder eine Person wechselt das Geschlecht während der Legislaturperiode.

Warum soll die Quote nur auf das Geschlecht beschränkt sein?

Ich finde im Bundestag sind die unter 35jährigen auch sehr schwach repräsentiert.
Sollten Sie nicht auch eine Quote bekommen?

Im Artikel 3 des Grundgesetzes steht auch (sinngemäß): Niemand darf wegen seiner Religion, seines Geschlechts, ... benachteiligt werden.
Müssten dann nicht auch Quoten für Muslime (Alewiten / Sunniten / Schiiten), Ungläubige / Atheisten,
Personen mit Migrationshintergrund / ohne Migrationshintergrund, "Biodeutsche"
eingeführt werden?

Ich vermisse die Frauenquote auf Baustellen?
Georg Lechner
23.02.201919:34
Vielleicht sollte der Staat den Parteien vorgeben, mit ihrer Kandidatennominierung die Voraussetzungen zu schaffen. Die Grünen in Ö. (und vermutlich auch in anderen Ländern) haben ein solches System seit längerer Zeit in ihren Statuten verankert.
Monika Lang
22.02.201917:55
Ja, ich bin für die Quote und ebenfalls ja! wir brauchen dringend neue Möglichkeiten, die Frauen Freiraum für Politik und anderes öffentliches Engagement lässt. Bei Männern fragt fast niemand: wie kriegen Sie das mit Job und Familie unter einen Hut? Wenn Frauen sich politisch betätigen wollen sitzen sie zwischen den Stühlen, vor allem im "Ehrenamt" der kommunalpolitischen Aufgaben wie Gemeinde-/Kreisrätin. Für die "höheren" Ämter wie Land-Bundestag geht nichts ohne Ortswechsel und Berufsaufgabe, bzw. Unterbrechung. Das sind schwierige Entscheidungen....erst recht für Alleinerziehende Frauen.
Doris Rüb
21.02.201915:29
Immer noch wird arrogant auf "Quotenfrauen" herabgesehen als wenn sie einfach unfähig wären. Dabei setzen sich ohne Quote immer noch diejenigen mit den härtesten Ellenbogen durch und das sind in der Regel Männer. Wenn es um Fähigkeit, nicht um Durchsetzungsfähigkeit gehen soll, brauchen wir Quoten.