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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
04.04.2017
Debatte über Wehretat
Dieses Jahr liegt der Verteidigungsetat bei 37 Milliarden Euro. Diskutiert wird, ob das Militärbudget bis 2024 auf 72 Milliarden Euro steigen soll. 2 statt wie bisher 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so die Forderung der Verteidigungsministerin, sollten in den Wehretat fließen. Helfen solche Steigerungen weiter?

Den Wehretat erhöhen?

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insgesamt abgegebene Stimmen: 211
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Kommentare
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Thomas Kopfer
21.04.201713:45
In Europa haben die Völker, insbesondere Deutschland nach zwei verlorenen Weltkriegen - einmal als Beteiligter und als Kriegsverursacher massiv finanziell abgestraft und danach als Auslöser, besetzt und geteilt von 1945 bis 1989, nur noch ein Verteidigungsministerium kein Kriegsministerium aus der Einsicht, dass der Krieg nicht die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln ist und nur der Frieden letztlich Sicherheit, Wohlstand und gutes Leben für den größten Teil der Bürger garantieren kann.
Konflikte sind heute mit friedlichen Mitteln der Verhandlung, Kompromiß und Interessenausgleich zu lösen.
Selbst die USA unter Präsident Trump kommen die viele Kriege und Einsätze so teuer, dass das Geld für Infrastruktur imn Land fehlt. Außerdem zeigen Korea, Vietnam, Syrien, (Israel), Iran mit geteilten Staaten oder nicht mehr funktionsfähig, doch an die Gegner gefallen, aufkommen der IS, dass auch hier alle Wünsche von Nationbuilding, Frieden und Demokratie-Export scheiterten.
Peter Mundhenk
18.04.201707:48
Christen sollen laut der Bergpredigt ihre Feinde lieben, das schließt eigentlich jeden Krieg aus. Und da Rüstung eigentlich auch immer Kriegsvorbereitung ist, sollten Christen auch gegen die Rüstung sein, der Kommentar dieses SPD-Politikers wirkt im Publik-Forum befremdlich. Aber die SPD hat ja schon 1914 die Friedensbewegung verraten und sich davon wohl nie wieder so richtig erholt.
Und zur politischen Situation: ich meine nicht, das Rußland aggressiv ist, Putin versucht nur, so viel wie möglich russischen Einflußbereich zu erhalten, nachdem der Westen mit seiner NATO-Ausdehnung Rußland massiv eingekreist hat. Und Truppenentsendungen der NATO an die russische Grenze oder Manöver in der Ukraine oder im Schwarzen Meer kann man sehr wohl als westliche Aggression sehen.Auch der Umsturz in der Ukraine ist mit massiver westlicher Unterstützung erfolgt. Und was den Terrorismus angeht, so ist seine militärische Bekämpfung sowieso eine Illusion, ein Angriff gegen den IS usw. führt zu Rache.
Tim K.
11.04.201718:26
Es werden bereits jetzt unvorstellbare Summen für Kriege bereitgestellt, mehr, als je zuvor. Jetzt nach noch höheren Ausgaben für Rüstung zu schreien kann nur als Kriegstreiberei bezeichnet werden.

Die Bundeswehr, die längst nicht mehr nur der Verteidigung dient – die neue Wehrmacht, also, wie sie nach ihrer Gründung auch zunächst provisorisch hieß – die Bundeswehr müsste vielmehr anfangen, die vorhandenen Mittel sinnvoll einzusetzen, statt nicht funktionierende Ausrüstung zu bezahlen. Würden Heckler & Kock sowie Spießgesellen für ihre defekten Produkte zur Verantwortung gezogen, etwa mit Vertragsstrafen, dann wäre auch genug Geld für die von Flinten-Uschi erträumte Armee da.

Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen – diese Maxime muss gelten, nicht das ewig wiederholte Mantra des internationalen Engagements. Der Kriegswirtschaftsstandort Deutschland hat auf lange Zeit hin genug Schaden angerichtet.
Gerlinde Mauerhöfer5
09.04.201713:06
Es ist höchste Zeit für ein Umdenken. Weg von
Kriegefür Freiheit und Demokratie- tatsächlich
aber Rohstoffkriege u. Weltherrschaftswahn USA.Kooperation u. friedl. Nachbarschft, dafür
alles einsetzen. Diese wäre eine wichtige Auf-
gabe der EU/Deutschland. Deutschland raus aus
der NATO!!! Von Deutschland sollte nie wieder
Krieg ausgehen!! Kein Geld für Waffen !!!
German Rössle
08.04.201714:07
Ein Krieg in Europa, auch ein konventioneller, bedeutet die komplette Zerstörung unserer Zivilisation. Wir dürfen ihn keinesfalls führen. Warum dann Vorbereitungen dazu treffen?
Für Auslandseinsätze unter Schirmherrschaft der VN
reicht eine kleine schlagkräftige europäische militärische Einheit, die mit dem jetzigen Gesamt-EU-Verteidigungsetat vielfach auskommen dürfte.
Ludger Harhues
06.04.201721:13
Ich erfahre immer wieder, das Material beschafft wird, welches den Anforderungen der Truppe nicht gerecht wird. Hier liegt meines Erachtens das eigentliche Problem,welches auch durch Erhöhung des Etats nicht gelöst werden kann.
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