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Schwarzes Gold im Botanischen Garten Berlin

Schwarzerde verwendeten schon Indios. Nun wird sie neu entdeckt: Das Substrat könnte den Hunger in der Welt mildern
von Ute Scheub vom 09.08.2011
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Ein unscheinbarer Haufen Dreck in einer Halle des Botanischen Gartens Berlin – und das soll »das schwarze Gold des Gartens Eden« sein? Die Szene scheint bizarr. An einem kühlen Junimorgen schnuppern ein Dutzend Fachleute aus dem In- und Ausland an dem Zeug unter der Plane. »Riecht schon säuerlich, muss aber noch reifen«, befindet der Leiter eines Schweizer Forschungsinstitutes. Angestellte des Botanischen Gartens, die in Treib- und Gewächshäusern auf vierzig Hektar insgesamt rund 22 000 Pflanzenarten zu betreuen haben, nicken zufrieden.

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