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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

Paragraf 219a abschaffen?

Die Ärztin Kristina Hänel wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie hatte auf ihrer Website detailliert darüber informiert, dass sie in ihrer Praxis Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Das verstoße gegen Paragraf 219a des Strafgesetzbuches, wonach »Werbung für den Abbruch« verboten sei. Sollte der Paragraf fallen? Ein Pro und Contra von Eva Högl (SPD) und Rita Waschbüsch (CDU, Vorsitzende von »donum vitae«)
Die SPD-Politikerin Eva Högl (linkes Bild)  ist für die Abschaffung des Paragrafen 219a, Rita Waschbüsch, Vorsitzende von »donum vitae«, ist dagegen (Fotos: SPD Pressebild/Kraehahn; Privat)
Die SPD-Politikerin Eva Högl (linkes Bild) ist für die Abschaffung des Paragrafen 219a, Rita Waschbüsch, Vorsitzende von »donum vitae«, ist dagegen (Fotos: SPD Pressebild/Kraehahn; Privat)

Eva Högl: Ja, er hindert Frauen daran, sich zu informieren

Es ist ganz wichtig, dass Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, ausreichend Informationen bekommen. Darüber, wo sie den Abbruch machen lassen können und unter welchen Voraussetzungen. Und dass sie auch ihr Recht auf freie Arztwahl ausüben können. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ja erst nach dem Aufsuchen einer Beratungsstelle straffrei. Es ist aber auch wichtig – und darum geht es im Fall Kristina Hänel –, dass Ärztinnen und Ärzte informieren können. Wir haben ein Problem, weil Paragraf 219a nicht nur Werbung unter Strafe stellt, sondern offensichtlich auch

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