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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

Energiewende: Neuer Strom, alte Mächte

Die Energiewende könnte die Wirtschaft zukunftsfähig machen. Wenn sie denn mehr wäre als die alte Politik mit neuen Mitteln. Die Bundesregierung setzt weiter auf Großkraftwerke, statt die Energieversorgung in die Hand der Bürger zu legen
Fatal ist der Glaube, man bräuchte nur die einen Kraftwerke durch andere zu ersetzen - und müsste sonst nichts ändern  (Foto: N-Media-Images - Fotolia)
Fatal ist der Glaube, man bräuchte nur die einen Kraftwerke durch andere zu ersetzen - und müsste sonst nichts ändern (Foto: N-Media-Images - Fotolia)

Es war eine Überraschung, als die schwarz-gelbe Bundesregierung nach der Katastrophe von Fukushima eine Energiewende verkündete: den Ausstieg aus der Atomkraft und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Jetzt, eineinhalb Jahre danach, stellt sich heraus, was mit der Energiewende gemeint war: eine Fortsetzung der alten Energiepolitik, nur ohne Atom.

Tröstlich ist, dass der Ausstieg aus der Atomkraft wohl unumkehrbar geworden ist. Doch ansonsten wollen die Verantwortlichen nicht viel verändern. Teure Windkraftkomplexe vor den Küsten und fossile Großkraftwerke sollen den Atomstrom ersetzen – unter der Ägide der großen Energiekonzerne. Der Strom von der Küste wird dann über Tausende Kilometer neuer Netze zu den Verbrauchern transportiert. Am Ende sollen die Verbraucher billigen Strom und die großen Energiekonzerne eine hohe Rendite erhalten. Alles wie gehabt.

Eine echte Energiewende bräuchte a