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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2012
Heilsame Netze
Warum wir andere Menschen brauchen
Der Inhalt:

Dein Name sei Freiheit

Paulus, Luther, Gauck: Wann ist das Leben des Christen frei? Und was heißt das für die, die keine Christen sind? Eine politische Debatte – voller Fragen an die Welt der Theologie
Paulus, Luther, Gauck: Wann ist das Leben des Christen frei? Und was heißt das für die, die keine Christen sind? (Foto. pa/Junophoto)
Paulus, Luther, Gauck: Wann ist das Leben des Christen frei? Und was heißt das für die, die keine Christen sind? (Foto. pa/Junophoto)

Jesus hätte es sich nicht träumen lassen. Dass aus seiner überschaubaren Anhängerschar der Grundstock für eine Weltreligion werden würde, war für ihn nicht abzusehen. Der heute 89-jährige Jörg Zink, evangelischer Theologe, Publizist und Fernsehmacher, ist noch immer fasziniert davon, wie »aus einem kleinen Kreis verschreckter Menschen« so schnell »eine dynamische Wanderbewegung« wird – und wie der jesuanische Geist den Jesus-Nachfolgern hilft, schwierige Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, mit denen »der Meister« selbst in seinem galiläischen Mikrokosmos nie konfrontiert war.

Es sind Entscheidungen zur Freiheit, die das junge Christentum prägen. Und weil das so ist, beansprucht das Christentum für sich, eine Religion der Freiheit zu sein. Sie muss sich bis heute darin beweisen, dass sie ihrem eigenen Anspruch gerecht wird.