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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2014
Der Inhalt:

Chlor-Hähnchen für alle

Hinter verschlossenen Türen verhandeln Amerikaner und Europäer über ein Freihandelsabkommen. Was so abstrakt klingt, könnte konkrete Folgen haben: für die Demokratie, für den Klimaschutz und für die Gesundheit der Verbraucher. Eine Analyse von Wolfgang Kessler
Mehr Handel soll mehr Wohlstand bringen: Doch die Kosten für Mensch und Umwelt werden gerne ignoriert (Foto: pa/Wagner)
Mehr Handel soll mehr Wohlstand bringen: Doch die Kosten für Mensch und Umwelt werden gerne ignoriert (Foto: pa/Wagner)

Zugegeben, es fehlt eine Vision für die Zukunft der westlichen Welt. Wenn jedoch ein Traum aus dem 20. Jahrhundert als großer Entwurf für das 21. Jahrhundert ausgegeben wird, dann ist Vorsicht geboten. Genau dies gilt für das »Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union«, das US-Präsident Barack Obama am 13. Februar vergangenen Jahres in seiner Rede an die Nation ankündigte. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprang sofort auf Obamas Zug auf: »Nichts wünschen wir uns mehr als ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten.«

Machtkampf zwischen Konzernen, Politik und Verbrauchern

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