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Küng: Radikaler Wandel mit Franziskus

von Britta Baas 15.03.2013
Der neue Papst überrascht die Welt mit Demut und einem sympathischen Hang zur Unabhängigkeit: Seine Koffer trägt er selbst, und lieber als Limousine fährt er U-Bahn. Ob das lange so bleibt? Und ob es die Kirche verändert? Sieben Fragen an den Theologen und Vatikan-Kenner Hans Küng
Hans Küng (Foto) über Franziskus im Vergleich mit Benedikt: "Es ist bereits nach den ersten Tagen ein radikaler Wandel zu sehen. Das gibt Hoffnung, dass der neue Papst auch noch zu weiterem Wandel fähig ist." (Foto: pa/Hoermann/Simon)
Hans Küng (Foto) über Franziskus im Vergleich mit Benedikt: "Es ist bereits nach den ersten Tagen ein radikaler Wandel zu sehen. Das gibt Hoffnung, dass der neue Papst auch noch zu weiterem Wandel fähig ist." (Foto: pa/Hoermann/Simon)

Herr Professor Küng, der neue Papst punktet mit bescheidenem Auftreten und Einsatz für die Armen. Wird dies ein Pontifikat des radikalen Wandels?

Hans Küng: Es ist bereits nach den ersten Tagen ein radikaler Wandel zu sehen. Das gibt Hoffnung, dass der neue Papst auch noch zu weiterem Wandel fähig ist.

Die Wahl Jorge Mario Bergoglios hat signalisiert: Die römisch-katholische Kirche löst sich vom Eurozentrismus. Kann das einem europäischen Reformtheologen wie Ihnen eigentlich recht sein?

Hans Küng: Das ist mir selbstverständlich sehr recht. Ich bin schon zwische

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