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Die evangelische Doppelstrategie

von Christoph Fleischmann 13.11.2013
Hartes Gesetz und unverbindliche Lyrik: Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat in Düsseldorf einen Doppelbeschluss zum Kirchenrecht gefasst. Streiks sind weiter verboten; der Dritte Weg zur Lohnfindung bleibt. Doch neue Diakonie-Tarifverträge sind nicht mehr in weiter Ferne
Ja, wo ist er denn, der Branchentarifvertrag Soziales? Nach dem aktuellen Beschluss der EKD-Synode wird es noch länger dauern, bis er in Sicht kommt. Doch Diakonie-Tarifverträge könnten schon bald Realität werden.  (Foto: overcrew/Fotolia)
Ja, wo ist er denn, der Branchentarifvertrag Soziales? Nach dem aktuellen Beschluss der EKD-Synode wird es noch länger dauern, bis er in Sicht kommt. Doch Diakonie-Tarifverträge könnten schon bald Realität werden. (Foto: overcrew/Fotolia)

Wie schon bei der Synode in Magdeburg 2011 hat die diesjährige Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Rahmengesetz zum Arbeitsrecht verabschiedet – und eine politische Stellungnahme zum Arbeitsrecht abgegeben. Im Rahmengesetz steht, was gelten soll und der Gewerkschaft ver.di und vielen Mitarbeitervertretern sauer aufstößt: Kein Streikrecht. Mitglieder einer Schlichtungskommission müssen nach wie vor einer christlichen Kirche angehören. Und: Es bleibt beim kirchlichen Weg der Lohnfindung, dem sogenannten Dritten Weg.