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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2011
Christen müssen selber denken
Der Theologe Klaus-Peter Jörns zur Glaubenskrise
Der Inhalt:

Der Intrigantenstadl

von Hanspeter Oschwald vom 19.05.2011
Im Vatikan pflegt die Kurie weiter ihre Machtspiele. Doch die europäische Kirchenkrise erreicht auch Rom
Der Vatikan liegt in Rom - und Italiener bestimmen das Denken der Kurie.
Der Vatikan liegt in Rom - und Italiener bestimmen das Denken der Kurie.
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Der Vatikan liegt in Rom, dort leben viele Italiener – eine banale Feststellung. Doch es ist keineswegs überflüssig, an sie zu erinnern, gerade wenn es um den päpstlichen Hof geht. Nicht so sehr an der Spitze der Kurie, jedoch im Apparat bestimmen Italiener die Musik, prägen Rom und seine Art zu leben und zu denken das Bild, das die Kurie nach außen vermittelt. Umgekehrt nimmt die Kurie keine Krise in der Welt so richtig wahr, wenn sie nicht in Rom zu spüren ist.

Doch jetzt ist es so weit. Die Kirchenkrise hat – auf italienische Weise – die Kirchenspitze erreicht. Wer sich bei Kurienmitarbeitern in den Trattorien und Ristoranti nicht weit vom Petersplatz entfernt, aber auch in privaten Gesprächen mit Römern, die sich noch für Papst und Kirche interessieren, nach der aktuellen Lage im Vatikan

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