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Die Klippen eines Begriffs

von Antje Schrupp vom 14.09.2007
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Maria Katharina Moser
Von Opfern reden
Ulrike Helmer. 160 Seiten. 14,90 EUR

Die Rede von Opfern ist höchst zweispältig - tendiert sie doch dazu, die Betroffenen - Unterdrückte und Ausgegrenzte - nicht als handelnde Subjekte zu sehen, sondern erst recht ihre Passivität zu betonen. Die Autorin thematisiert in ihrer Studie, die unter anderem auf Gruppengesprächen mit Frauen aus NGOs in Österreich und auf den Philippinen beruht, die Klippen des Opferbegriffs: das Auseinanderklaffen von Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Vorstellung, Opfer hätten »keine Wahl« (gehabt), seien auf jeden Fall unschuldig oder ließen sich in bestimmte »Opfergruppen« - »die« Frauen oder »die« Armen - einordnen. Moser plädiert stattdessen für eine situationsbezogene Rede vom Opfer, die immer mit der Möglichkeit rechnet, dass Menschen auch in schwierigen Lebenslagen handeln können, und die gleichzeitig Gewalt und unterdrückerische Strukturen klar benennt sowie die Täter zur Verantwortung zieht.

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