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Vom Denken und Wollen der schwarzen Frau

von Katharina Elliger vom 07.07.2000
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Eske Wollrad
Wildniserfahrung
Womanistische Herausforderung und eine Antwort aus Weißer feministischer Perspektive.
Chr. Kaiser/Gütersloher Verlagshaus. 320 Seiten. 58,? DM

Dieses intelligente und sehr interessante Buch (eine Dissertation) beschäftigt sich mit einem Thema, das es bei uns eigentlich noch gar nicht gibt. Ausführlich stellt die Autorin die Welt und das Denken der schwarzen Frau vor. Darauf aufbauend geht es ihr um das Verhältnis (weißer) Feministinnen zu (schwarzen) Womanistinnen, ein Begriff, der erst 1983 von einer Schwarzen geprägt wurde und Signalwirkung bekam; er schließt auch die Theologie mit ein. Und auf einer noch höheren Reflexionsstufe liegt dann die Bedeutung und Problematik von Weiß und Schwarz überhaupt. Das Buch ist bewegend, erschütternd und aufbauend zugleich. Es macht nicht nur das schwere Schicksal der schwarzen Frauen deutlich, das in der Versklavung der Kolonialzeit ihren Anfang nahm. Es zeigt auch die Größe, das Selbstbewusstsein und den Stolz dieser Frauen, ihren Mut, ihre Widerständigkeit, die Einzigartigkeit ihrer Erfahrungen und die naturhafte Tiefe ihrer religiösen Bindungen. Sie sind sisters in the wilderniss. Ihr biblischer Anknüpfungspunkt bildet Hagar, jene Magd, die mit ihrem Kind von Sara in die Wüste verstoßen wurde. Wildniserfahrung ist Überlebenserfahrung. - Es wird bald klar, dass die Womanistin der Feministin an Lebenskraft und -willen überlegen ist. Während die Feministin um die Unabhängigkeit vom Patriarchat ringt, lebt jene sie.

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