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vom 26.06.2009
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»Nur wer vergessen wird, stirbt.« Dieser Satz steht auf dem Programmzettel eines vielbeachteten Theaterstücks, mit dem in Europa der französische Regisseur Michel Gennieux unterwegs ist. 1943 kam er im Schweizer Internierungslager Schaffhausen an der deutschen Grenze zur Welt. Dort waren in der Nazi-Zeit all die interniert, die man nicht haben wollte: die Roma und Sinti, die politisch Unliebsamen und vor allem Menschen mit einer Behinderung. Gennieux erzählt von seinem Überleben dort. Für unsere Kolleginnen und Kollegen von der Zeitschrift aufbruch, mit der Publik-Forum kooperiert, war das Anlass, einen Schwerpunkt Leben mit Behinderung vorzuschlagen. Wie sieht das heute, in unserer Demokratie aus? Die Idee beförderte Kollegin Margrit Lanz aus der Druckerei in Basel: Sie hat eine behinderte Tochter. So befr

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