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Die neue chinesische Mauer bekommt Löcher

von Adrienne Woltersdorf vom 23.06.2000
Pressefreiheit endet bei den Menschenrechten. Doch immer mehr surfen im Internet - und das Regime tut sich schwer damit
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Wie kommt die »richtige politische Linie« in eine chinesische Zeitung? Das ist eine Frage, zu der sich von Peking bis Kanton die wenigsten Chefredakteure äußern mögen. Auch Sun Yusheng, 45, Nachrichtenchef des chinesischen Zentralfernsehens CCTV, spricht lieber über Einschaltquoten und Werbeeinnahmen. Zwar wird auch im Massensender Nummer eins, mit einer Traumquote von rund 40 Prozent (etwa 300 Millionen Zuschauern) zu den Hauptnachrichten, mittlerweile getalkt, was der Bildschirm hergibt. Freimütig dürfen sich Chinas Zuschauer über Partnerschaftsprobleme und Krankheiten auslassen. Sendungen berichten professionell über Brennpunktthemen wie den Abriss der Pekinger Altstadt, seit kurzem auch über Korruptionsfälle. Aber, so Sun diplomatisch, dabei gibt es Grenzen. Die legt noch immer das Ministerium für Rundfunk, Film und Fernsehen f