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Möllemann, Big Brother und die Politik

von Wigbert Tocha vom 02.06.2000
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Ganz falsch: Seit die FDP nicht mehr Mehrheitsbeschaffer ist, verblasst die Partei in den Medien und beim Wahlvolk - noch Anfang des Jahres schrieben Politikwissenschaftler solche Sätze. Doch sie haben die Rechnung ohne einen alten Bekannten gemacht: ohne Jürgen W. Möllemann.

Aufgeregt debattieren nun Parteistrategen und Leitartikler den 9,8-Prozent-Erfolg des FDP-Spitzenkandidaten JWM in Nordrhein-Westfalen als großen Paradigmenwechsel in der Politik: »Mölli« habe den Nerv der Erlebnisgesellschaft und der jungen Generation getroffen, die hart arbeiten, schnell vorankommen und Spaß haben wolle; die anderen sähen dagegen alt aus, fühlten sich als Betonpartei (SPD), als Affärenpartei (CDU) oder als grüne Bedenkenträger ...

Sicher: Möllemann hat erfolgreich auf dieser Klaviatur gespielt. Wenn eine Fernsehsendung wie Big Brothe