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Vor einem ökumenischen Aufbruch?

vom 23.03.2007
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Die lutherischen Bischöfe rufen für den Ökumenischen Kirchentag in München 2010 zu einem »neuen Aufbruch in der Ökumene« auf. Die Ökumene »vor Ort in den Gemeinden« sei hervorragend und nicht in der Krise, erklärt Johannes Friedrich, der leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Auf der Ebene der Kirchenleitungen jedoch gebe es seit Längerem keine »sichtbaren Schritte« aufeinander zu. Während einer dreitägigen Klausurtagung der VELKD-Bischofskonferenz wurde eine 16-Punkte-Erklärung zur Ökumene verabschiedet. Die Bischöfe lehnen darin eine Einheitskirche als Ziel der Ökumene ab. Vielmehr sollten die Kirchen ihre Identität bewahren und eine »versöhnte Verschiedenheit« anstreben. Die lutherischen Bischöfe rufen die katholische Kirchenleitung dazu auf, »konfessionsverschiedenen« Ehepaaren den We

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