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Zehn Jahre Hartz-Reformen: Empört euch!

von Franz Segbers 16.08.2012
»Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt«: Mit diesem schön neutralen Namen übergab die Hartz-Kommission der Bundesregierung Mitte August 2002 ihre Reformvorschläge. Heute liegt das Ergebnis offen zutage: Es gibt immer mehr Armut – trotz Arbeit. Ein Zwischenruf von Franz Segbers
Demütigende Situation: Warten im Arbeitsamt. (Foto: pa/Zucchi)
Demütigende Situation: Warten im Arbeitsamt. (Foto: pa/Zucchi)

Was bekommt man zu sehen, wenn man die zehn Jahre Hartz-Reformen anschaut? Die einen lassen nicht nach und fordern: »Hartz IV muss weg!« Die anderen loben sich mit ihren Reformen mit Blick auf die sinkenden Arbeitslosenzahlen. Hartz I, Hartz II, Hartz III und Hartz IV als Teile des Gesamtpaketes der Hartz-Reformen haben den Weg frei gemacht für Leiharbeit, für Jobcenter, Mini- und Midijobs, Ich-AGs, Ein-Euro-Jobs und für die Absenkung der Arbeitslosenhilfe auf Sozialhilfeniveau. Arbeitsmarktforscher registrieren, dass Erwerbslose jetzt stärker zur Aufnahme irgendeiner Arbeit bereit sind, auch wenn sie von ihr nicht leben können. Hartz IV erzwingt, Arbeit um jeden Preis

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