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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2019
Rebellion der Zukunft
Retten uns die Schüler?
Der Inhalt:

Peru schützt Regenwald vor Goldgräbern

Eine Sorge ist, dass sie einfach in andere Naturschutzgebiete oder in Lebensräume indigener Völker weiterziehen
Regenwald in Peru: Eine Sorge ist, dass die Goldgräber einfach in andere Naturschutzgebiete oder in Lebensräume indigener Völker weiterziehen. (Foto: Foto: PA/WILDLIFE/S.Muller)
Regenwald in Peru: Eine Sorge ist, dass die Goldgräber einfach in andere Naturschutzgebiete oder in Lebensräume indigener Völker weiterziehen. (Foto: Foto: PA/WILDLIFE/S.Muller)

Nach langem Zögern geht die peruanische Regierung gegen illegale Goldgräber vor. Operation Quecksilber 2019 heißt die Aktion zur Rettung des 11 000 Hektar großen, ehemaligen Waldgebietes – in Anspielung auf das Schwermetall, das bei der illegalen Goldgewinnung den Boden und die Gewässer rund um die Stadt La Pampa im Westen des Landes verseucht. Kürzlich hat der peruanische Staat 1200 Polizisten, 300 Soldaten und 70 Staatsanwälte nach La Pampa geschickt, um Goldgräber zu vertreiben, ihre Geräte zu zerstören und Straffällige festzunehmen. 300 Polizisten sollen für zwei Jahre dort stationiert werden. Der zuständige Bischof David Martinez begrüßt das energische Vorgehen der Regierung. Eine Sorge des Vikariates ist aber, dass die Goldgräber einfach in andere Naturschutzgebiete oder in Lebensräume indigener Völker weiterziehen könnten.

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