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Klimakonferenz: Kleine Schritte

von Bernhard Pötter 18.11.2017
In Bonn ist die UN-Klimakonferenz zu Ende gegangen. Ein Fehlschlag ist sie nicht. Es gab kleine Fortschritte und die Stimmung war nicht schlecht. Doch Hilfsorganisationen sind teilweise enttäuscht. Papst Franziskus übt Kritik. Und die Welt steuert, wenn die Staaten ihr Engagement nicht verstärken, auf eine Erwärmung von 3,5 Grad zu
Für mehr Klimaschutz demonstrierte das Bündnis No Clima-Change in Bonn, es forderte ein weltweites Ende von Kohleverbrennung und Fracking (Foto: pa/Zumbusch)
Für mehr Klimaschutz demonstrierte das Bündnis No Clima-Change in Bonn, es forderte ein weltweites Ende von Kohleverbrennung und Fracking (Foto: pa/Zumbusch)

Eigentlich konnte Papst Franziskus nur die USA gemeint haben mit seinen harrschen Worten: »Abstreiten, Gleichgültigkeit, Resignation und Vertrauen in unangemessene Lösungen« hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche am vorletzten Tag der Klimakonferenz als »vier perverse Verhaltensweisen» bei der Debatte um den Klimaschutz gegeißelt. Aber die knapp 200 Staaten, die sich in den vergangenen zwei Wochen zur 23. UN-Klimakonferenz (COP23) getroffen hatten, waren mit Ausnahme der US-Delegation diesen Ökosünden ziemlich ferngeblieben. Sie hatten sich weder der Wirklichkeit verweigert, Verantwortung von sich geschoben oder die Hoffnung aufgegeben – im Gegenteil. Mit der Einigung auf einen Arbeitsplan für nächstes Jahr ging die Konferenz sogar relativ erfolgreich zu Ende. »Ein wichtiger Zwischenschritt ist erreicht«, sagte die scheidende Bundesumweltministerin Barbara Hend