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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2021
Gott in der Krise
Das Christentum, ein Irrtum der Geschichte? Was vom Glauben übrig bleibt
Der Inhalt:

Pflege
Der Flüchtling und die alte Dame

von Constantin Wissmann vom 26.06.2021
Amir Farahani und Astrid Peschke bilden seit kurzem eine WG. Er ist 27, schwul und deshalb aus Iran nach Deutschland geflohen, sie ist 101 und braucht Hilfe. Eine Win-Win-Situation für beide, aber ein dritter hat etwas dagegen.
Amir Farahani auf der Couch von Astrid Peschke. Wir hätten sie gern zusammen fotografiert, aber dafür ist die Situation zu verworren (Foto: Wißmann)
Amir Farahani auf der Couch von Astrid Peschke. Wir hätten sie gern zusammen fotografiert, aber dafür ist die Situation zu verworren (Foto: Wißmann)
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Wie sich die beiden gegenübersitzen am Wohnzimmertisch der bescheidenen Wohnung in Berlin: der junge Mann mit orangefarbenem T-Shirt und Ohrsteckern und die alte Dame mit den schlohweißen Haaren und den dicken Brillengläsern. Wie sie gemeinsam lachen. Es ist schwer, nicht daran zu denken, wie schön die Geschichte von Amir und Astrid sein könnte. Zwei Menschen in Not, der eine sehr jung, der andere sehr alt, kommen durch Zufall zusammen und retten einander: Amir Farahani, 27, als Homosexueller im Iran vom Staat verfolgt und von seiner Familie verstoßen, und Astrid Peschke (Name geändert), 101, die einsam in ihrer Berliner Wohnung lebt. Er darf dank ihr in Deutschland bleiben, sie muss dank ihm nicht ins Heim. Hollywood hätte sich das kaum besser ausdenken können.

Aber

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