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Der Exit aus dem Brexit

von Alexander Schwabe 21.01.2019
Theresa May will die Nordirland-Frage neu verhandeln, ein zweites Referendum will sie nicht. Warum ist diese Frau so in den Brexit verschossen? Noch mal abstimmen lassen? Oh, no! Das würde »das Vertrauen in unsere Demokratie erschüttern«, sagt sie jetzt. »Das Gegenteil ist richtig«, kontert Alexander Schwabe
Theresa May - am Montag in Downing Street - will nichts außer stur sein: Schon gar nicht weill sie ein zweites Referendum. Doch genau das wäre die Lösung, sagt Alexander Schwabe. (Foto: pa/AP/Wiggleswort)
Theresa May - am Montag in Downing Street - will nichts außer stur sein: Schon gar nicht weill sie ein zweites Referendum. Doch genau das wäre die Lösung, sagt Alexander Schwabe. (Foto: pa/AP/Wiggleswort)

Take back control – das war die Absicht derer, die Großbritannien aus der EU loseisen wollten. »Die Kontrolle zurückgewinnen« – Trumps »America first« nicht unähnlich: Pfeif auf die anderen, bestimme dich selbst. Was für die Briten bisher daraus geworden ist: alles außer Kontrolle! Statt glorreicher Selbstbestimmung desolates Durcheinander, peinlich und niederschmetternd.

Wie kommen die Briten, wie die EU aus der verfahrenen Situation? Ein No-deal-Brexit, also ein ungeordnetes Ausscheiden am 29. März, einem (schwarzen) Freitag, wäre ökonomisch schmerzhaft. Qualvoller für die Briten als für die verbleibenden 27 EU-Mitglieder. Eine Verschiebung des Termins würde die Positionen kaum verändern und die Zerstrittenheit nicht beenden. Auch Neuwahlen im Vereinigten K