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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Installation
Raum zum Sterben

von Karin Kontny vom 02.04.2021
Dem Tod nicht mehr ausweichen: Der Künstler Gregor Schneider installierte im Staatstehater Darmstadt einen »Sterberaum«. In Berlin hat er zur Passionszeit sein neues Werk »Kreuzweg« aufgebaut
Pilgerweg der Verwandlung: Gregor Schneiders begehbare Installation »Kreuzweg« in der Berliner Kirche St. Matthäus (Gregor Schneider, KREUZWEG, nach einer Idee für Berlin 2006, St. Matthäus-Kirche im Kulturforum, Berlin 2021 © VG Bild-Kunst, Bonn | Goethe Institut Madrid, Foto: Leo Seidel)
Pilgerweg der Verwandlung: Gregor Schneiders begehbare Installation »Kreuzweg« in der Berliner Kirche St. Matthäus (Gregor Schneider, KREUZWEG, nach einer Idee für Berlin 2006, St. Matthäus-Kirche im Kulturforum, Berlin 2021 © VG Bild-Kunst, Bonn | Goethe Institut Madrid, Foto: Leo Seidel)
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Ein schlichter, sanft beleuchteter Raum mit weißen Wänden, edlem Parkett, braunen Bodenleisten, Fensterbänken – aufgebaut auf einer Theaterbühne. Gegenüber: Ein leerer Zuschauerraum mit hochgeklappten Sitzen. Auf der Bühne des Staatstheaters Darmstadt, wo der Raum Anfang des Jahres stand, spielen normalerweise Schauspieler und Schauspielerinnen vor Publikum. Doch das dürfen sie aktuell nicht. Stattdessen war auf der Internetseite, auf der sich sonst das Theater präsentiert, drei Tage und drei Nächte der menschenleere Raum im Live-Stream zu sehen. Einziger körperlich anwesender Zuschauer war der Schöpfer des Raumes, der Künstler Gregor Schneider. Mit Mundschutz ausgestattet sah er stumm in den erleuchteten Raum hinein. Als würde er wachen und warten. Rund 10 000 Menschen verfolgten das Nicht-Geschehen über ihre Bildschir

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