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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2022
Opfer bringen
Der Krieg, Karfreitag und die Osterhoffnung
Der Inhalt:

Meditation
Mitten im Leben

von Barbara Tambour vom 23.04.2022
Beim meditativen Gehen nimmt Dorothea Jöllenbeck jede Bewegung ihres Körpers wahr, bei Wind und Wetter, jeden Tag. Daraus erwachsen Ruhe und Zuversicht.
Geerdet: Verwurzelt in der Erde, ausgestreckt zum Himmel. Und bei jedem Schritt den Boden spüren, der trägt. (Foto: Getty Images/iStockphoto/Zkolra)
Geerdet: Verwurzelt in der Erde, ausgestreckt zum Himmel. Und bei jedem Schritt den Boden spüren, der trägt. (Foto: Getty Images/iStockphoto/Zkolra)
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Wenn ich gehe, gehe ich – jeden Morgen auf der Wiese hinter dem Kloster Cismar. Es ist ein sehr bewusstes und langsames Gehen und Meditation in Bewegung. Gestern Morgen bin ich in einer halben Stunde zwölf Meter weit gekommen. Für einen Schritt brauche ich zwei bis drei Minuten. Ganz kleine Schritte sind das. Den einen Fuß stelle ich mit einer halben Fußlänge neben den anderen.

Das Gehen beginnt mit dem Stehen: Ich stehe auf beiden Füßen. Verlagere ich das Gewicht etwas mehr auf die Vorderfüße, verändert sich die Aufrichtung. Das nehme ich wahr. Dann verlagere ich mein Gewicht auf rechts. Damit beginnt die Bewegung. Irgendwann stehe ich ganz auf dem rechten Bein und das linke Bein ist ohne Belastung. Es kommt der Moment, in dem ich mich entscheide, den ersten, nächsten Schritt zu tun.

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