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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2014
Papst Franziskus und seine Gegner
Der Inhalt:

Gottes-Entgiftung

Er beschrieb die verheerenden Folgen eines bedrohlichen Gottesbilds und löste damit in den 1970er-Jahren eine heftige Debatte aus. Aber gibt es heute noch Menschen, die an »Gottesvergiftung« leiden? Und wie kann man das therapieren? Ein Gespräch mit dem Psychoanalytiker und Autor Tilmann Moser
Gott auf der Balustrade: Wenn Klienten an religiös bedingten Neurosen leiden, schlägt der Psychoanalytiker Tilmann Moser seinen Klienten ein Rollenspiel vor: Christus darf auf einem Stuhl Platz nehmen, Gott wird auf eine Balustrade unter dem Giebel des Therapiezimmers platziert. Solche »Inszenierungen lösen immer etwas aus«, sagt Moser (Foto: SZ Photo/Bauer)
Gott auf der Balustrade: Wenn Klienten an religiös bedingten Neurosen leiden, schlägt der Psychoanalytiker Tilmann Moser seinen Klienten ein Rollenspiel vor: Christus darf auf einem Stuhl Platz nehmen, Gott wird auf eine Balustrade unter dem Giebel des Therapiezimmers platziert. Solche »Inszenierungen lösen immer etwas aus«, sagt Moser (Foto: SZ Photo/Bauer)

Publik-Forum: Herr Moser, Ihr Buch »Gottesvergiftung« hat die Leser in den 1970er-Jahren heftig aufgewühlt und eine nachhaltige Debatte über die seelischen Folgen eines strafenden Gottesbilds ausgelöst. Bekommen Sie heute noch Reaktionen darauf?

Tilmann Moser: Ja, viele. Vor allem von Schülern, die das Buch im Unterricht durchnehmen und Arbeiten darüber schreiben müssen: Die fragen mich häufig, wie ich ohne Gott leben kann.

Was antworten Sie ihnen?

Moser: Dass er mich in Ruhe lässt – und ich ihn auch. (Er lächelt.)

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