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von Wolfgang Kessler 27.01.2012Druckversion ohne Bilder

Publik-Forum wird 40

Eine der ungewöhnlichsten Zeitschriften in der deutschen Presselandschaft feiert Geburtstag: Zum Jubiläum von Publik-Forum sind Diskussions- und Kulturveranstaltungen in Frankfurt am Main, Reutlingen, Köln und Leipzig geplant

Die von einer Leserinitiative gegründete Zeitschrift Publik-Forum erschien erstmals am 28. Januar 1972. Bis heute sind Redaktion und Verlag stolz auf ihre nunmehr 40-jährige Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. Schon die Basisinitiative, von der die Gründung der Zeitschrift ausging, trat von Anfang an für eine christliche Zeitschrift »ohne Bischöfe, aber auch ohne Banken und große Verlage« ein. Die Zahl der Abonnenten ist in den vier Jahrzehnten von ehemals 7000 auf derzeit 36.000 gestiegen. Der Umfang der Zeitschrift betrug 1972 zwölf, heute 64 Seiten.

Publik-Forum entstand als Nachfolgeprodukt für die 1968 von den katholischen Bischöfen Deutschlands gegründete Wochenzeitung Publik, die allerdings schon Ende 1971 wieder eingestellt wurde, weil offenbar die politische Linie nicht zu der der Bischöfe passte. Bis Mitte der 1980er-Jahre entwickelte sich dann aus Publik-Forum mehr und mehr eine ökumenische Zeitschrift für kritische Christen mit politischem Anspruch. Gründungsredakteur war der ehemalige Spiegel-Journalist Harald Pawlowski, der die Redaktion bis 1999 leitete und heute Ehrenherausgeber ist.

Zum Themenspektrum der Zeitschrift, die alle zwei Wochen erscheint, gehören aktuelle Ereignisse und Entwicklungen aus Politik und Gesellschaft, Kirche und Religionen, Ethik und Wissenschaft. Sitz von Redaktion und Verlag ist die hessische Stadt Oberursel. Zur Redaktion gehören acht festangestellte Journalistinnen und Journalisten. Seit 1999 unterhält Publik-Forum ein Hauptstadtbüro in Berlin.

Der jährliche Umsatz des Verlags beträgt gut vier Millionen Euro. Zum Verlagsprogramm gehören neben der Zeitschrift Publik-Forum die Publik-Forum Buchedition sowie das Publik-Forum-EXTRA, das sich sechsmal im Jahr jeweils einem Thema aus dem Bereich Spiritualität und Lebenskunst widmet. Viermal im Jahr entsteht ein Publik-Forum-Provo, das gezielt für junge Menschen gemacht wird und der Zeitschrift beiliegt. Ein besonderes Angebot bietet das Internetportal www.publik-forum.de, auf dem sich aktuelle Berichterstattung und originellen Positionen finden.

Eine der ungewöhnlichsten Zeitschriften in der deutschen Presselandschaft feiert Geburtstag: Zum Jubiläum von Publik-Forum sind Diskussions- und Kulturveranstaltungen in Frankfurt am Main, Reutlingen, Köln und Leipzig geplant

Die von einer Leserinitiative gegründete Zeitschrift Publik-Forum erschien erstmals am 28. Januar 1972. Bis heute sind Redaktion und Verlag stolz auf ihre nunmehr 40-jährige Unabhängigkeit und Eigenständigkeit[1] . Schon die Basisinitiative, von der die Gründung der Zeitschrift ausging, trat von Anfang an für eine christliche Zeitschrift »ohne Bischöfe, aber auch ohne Banken und große Verlage« ein. Die Zahl der Abonnenten ist in den vier Jahrzehnten von ehemals 7000 auf derzeit 36.000 gestiegen. Der Umfang der Zeitschrift betrug 1972 zwölf, heute 64 Seiten.

Publik-Forum entstand als Nachfolgeprodukt für die 1968 von den katholischen Bischöfen Deutschlands gegründete Wochenzeitung Publik[2] , die allerdings schon Ende 1971 wieder eingestellt wurde, weil offenbar die politische Linie nicht zu der der Bischöfe passte. Bis Mitte der 1980er-Jahre entwickelte sich dann aus Publik-Forum mehr und mehr eine ökumenische Zeitschrift für kritische Christen mit politischem Anspruch. Gründungsredakteur war der ehemalige Spiegel-Journalist Harald Pawlowski[3] , der die Redaktion bis 1999 leitete und heute Ehrenherausgeber ist.

Zum Themenspektrum der Zeitschrift, die alle zwei Wochen erscheint, gehören aktuelle Ereignisse und Entwicklungen aus Politik und Gesellschaft, Kirche und Religionen, Ethik und Wissenschaft. Sitz von Redaktion und Verlag ist die hessische Stadt Oberursel. Zur Redaktion gehören acht festangestellte Journalistinnen und Journalisten. Seit 1999 unterhält Publik-Forum ein Hauptstadtbüro in Berlin.

Der jährliche Umsatz des Verlags beträgt gut vier Millionen Euro. Zum Verlagsprogramm gehören neben der Zeitschrift Publik-Forum die Publik-Forum Buchedition sowie das Publik-Forum-EXTRA, das sich sechsmal im Jahr jeweils einem Thema aus dem Bereich Spiritualität und Lebenskunst widmet. Viermal im Jahr entsteht ein Publik-Forum-Provo, das gezielt für junge Menschen gemacht wird und der Zeitschrift beiliegt. Ein besonderes Angebot bietet das Internetportal www.publik-forum.de, auf dem sich aktuelle Berichterstattung und originellen Positionen finden.

Im Publik-Forum-Jubiläumsjahr 2012 bieten Verlag, Redaktion und Leserinitiative Publik e.V. eine Reihe von Kultur- und Diskussionsveranstaltungen an, die offen sind für Leserinnen und Leser sowie neu Interessierte. Karten zu diesen Veranstaltungen finden Sie unter www.publik-forum.de/wir-ueber-uns. Weitere Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2012 sind in Planung.

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.taz.de/Magazin-Publik-Forum/!86608
[2] http://www.publik-forum.de/archiv/publik-forum-lebt
[3] http://www.publik-forum.de/wir-ueber-uns/herausgeber/harald-pawlowski-ehrenherausgeber

Artikel-URL: http://www.publik-forum.de/wir-ueber-uns/40-jahre-publik-forum/publik-forum-wird-40-online-506947

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