Bitte melden Sie sich kurz und kostenlos an, um einen Kommentar zu verfassen.

Die Ausgaben 1995 bis 1999 von Publik-Forum
sind nicht als Online-Texte verfügbar.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den
Leserservice.

Bitte haben Sie einen Moment Geduld

Die Suchergebnisse werden geladen


Suchergebnisse werden geladen

von Sebastian Pflugbeil 24.11.2011

Besuch in Fukushima

Wer nach Japan kommt, fühlt sich an Tschernobyl erinnert: Politiker leugnen, Experten beschwichtigen. Dafür nehmen mutige Bürger ihr Schicksal in die Hand. Ein Reisebericht

Eigentlich hätte nach Tschernobyl alles klar sein können: ein Kernkraftwerk kann explodieren, sich völlig zerstören. Die radioaktiven Wolken ziehen Tausende Kilometer weit, Millionen ahnungsloser Menschen werden vom Fallout getroffen, die Bewohner großer Gebiete müssen evakuiert werden, auf Jahrzehnte bleiben große Gebiete unbewohnbar. Die einzig mögliche logische Konsequenz kann nur lauten: so schnell wie möglich raus aus dieser Technologie. Doch die Katastrophe von Fukushima beweist einmal mehr, dass Logik in der Atompolitik nicht zählt.

Verharmlosung von Tschernobyl

Blättert man in den Unterlagen der Nach-