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Fragen und Antworten
Wie hoch ist
die Auflage?
Im ersten Quartal 2008 lag die verkaufte Auflage bei 38.370 Exemplaren. Insgesamt hat Publik-Forum rund 100.000 Leserinnen und Leser.
Wie finanziert
sich das Blatt?
Die Zeitschrift erhält keinerlei Subventionen und und gehört zu keinem Konzern. Im Jahre 2006 belief sich der Umsatz auf ca. 4 Millionen Euro. Davon stammten 73,6 Prozent aus Aboerlösen, 17,9 Prozent aus den Verkäufen des Bücherdienstes und 8,1 Prozent aus Anzeigen in der Zeitung.
Warum gibt es
Publik-Forum
nicht am Kiosk?
Der Kioskverkauf ist für Verlage mit hohen Kosten verbunden. Die Kioske erhalten 40 Prozent der Erlöse und verkaufen in Kommission. Das heißt: Alle Exemplare, die sie nicht verkaufen, gehen an den Verlag zurück. Er muss also viel mehr drucken, als er absetzt. Abonnements bedeuten sichere Erlöse, die journalistische und wirtschaftliche Unabhängigkeit garantieren.
Wer besitzt den
Publik-Forum
Verlag?
Der Publik-Forum-Verlag gehört dem gemeinnützigen Verein Leserinitiative Publik. Der Verein finanziert sich durch Lizenzgebühren für die Zeitschrift, die den Namen »Publik-Forum« verwendet, und aus Beiträgen von derzeit über 1.150 Mitgliedern. Die Leserinitiative stellt das Grundkapital des Verlages – dazu kommen Einlagen von Leserinnen und Lesern, die verzinst werden. Das Unternehmen hat keinen Privateigentümer, der Gewinne abschöpft. Alle Überschüsse kommen dem Projekt Publik-Forum zugute.
Wie unabhängig
ist Publik-Forum?
Die Zeitung steht wirtschaftlich auf eigenen und sehr gesunden Beinen. Deshalb kann kein Konzern, keine Bank, kein Politiker, kein Bischof, kein Werbekunde in die Zeitung hineinregieren. Die Redaktion entscheidet alle vierzehn Tage über die Inhalte. Die Gesamtlinie der Zeitung wird auf regelmäßigen Konferenzen mit den Herausgeberinnen und Herausgebern diskutiert.
Wie katholisch ist
Publik-Forum?
Die Zwei-Wochen-Zeitung ist ursprünglich das Nachfolgeblatt der Wochenzeitung Publik, die 1968 von den katholischen Bischöfen eingerichtet und 1971 von diesen eingestellt wurde. Kurz darauf, im Jahre 1972, gründete eine katholische Basisinitiative Publik-Forum. Anfangs richtete sich Publik-Forum an kritisch-katholische Leser, schlug dann aber immer mehr einen ökumenischen Kurs ein und versteht sich heute als ökumenische Zeitschrift. Etwa ein Drittel der Leserinnen und Leser sind evangelisch. Auch bei Konfessionslosen, anders Glaubenden oder anders Denkenden findet Publik-Forum wachsenden Zuspruch.
Was verstehen Sie
unter »Zeitung
kritischer Christen?«
Weithin verstehen sich die allermeisten Leserinnen und Leser als Christen, ob sie einer Kirche angehören oder nicht. Der Begriff »kritisch« hat eine doppelte Bedeutung: Zum einen hinterfragt die Zeitschrift kritisch alle herrschenden Positionen der Gesellschaft, ohne Rücksicht auf die Mächte, die hinter ihnen stehen. Zum anderen werden auch die eigenen Positionen kritisch hinterfragt. Deshalb gibt es lebendige Auseinandersetzungen in der Zeitung – auch unter den Leserinnen und Lesern.
Warum ist
Publik-Forum von
der Zeitungskrise
nicht betroffen?
Weil unsere Zeitung bei weitem nicht so stark von Anzeigenerlösen abhängig ist wie die meisten anderen Zeitungen und Zeitschriften und weil kein Privateigentümer Gewinne einstreicht. Zudem besetzt Publik-Forum mit seinen Themen eine ausbaufähige »Nische« auf dem Pressemarkt, in der es wenig Konkurrenz gibt.
Wie kann ich
Publik-Forum
unterstützen?
Erstens: Abonnieren. Zweitens: Das Blatt weiterempfehlen. Drittens: Inserieren. Viertens: Der Leserinitiative beitreten.


Alle aktuellen Veranstaltungen von und mit Publik-Forum finden Sie unter »Aktuell« in der Rubrik »Termine«.

 

 


 
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11.09.2010 13:00 Berlin