Tödliche Saat
Nach den Massenmorden in Nigeria und Ägypten reden viele von »Christenverfolgung«.
Tatächlich ist die Situation weitaus komplizierter
Vor Jahresfrist waren es die islamistischen Mordanschläge auf Kopten nach der Weihnachtsmesse in der ägyptischen Viermillionenstadt Alexandria, die 23 Christenleben kosteten und Menschen in aller Welt erschütterten. Und nun sind es die Bombenattentate der radikal-islamistischen Terrortruppe Boko Haram in Nigeria auf Gottesdienste zu Weihnachten, Dreikönig und am dritten Januarwochenende. Hunderte Christen starben dabei, Hunderte wurden verwundet.
Mitte 2008 machten im verarmten indischen Bundesstaat Orissa fanatisierte Hindus Jagd auf Christen. Es gab viele Tote, Dutzende Kirchen und Caritashäuser wurd


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