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von Miriam Bunjes Ausgabe 02/2012   Seite 20   27.01.2012

Kein Geld für Streubomben

Christliche Aktionäre wollen Druck machen

Wer nur eine einzige Aktie hat, hat das Recht, auf den Hauptversammlungen der Unternehmen zu reden und über Grundlegendes abzustimmen: Aufsichtsratsposten, Gehälter, Geschäftspolitik. Je mehr Aktien jemand hinter sich hat, desto mehr wiegt seine Stimme. Das will zum ersten Mal eine deutsche Kirchenbank nutzen, um christliche Ideale auch in Aktiengesellschaften durchzusetzen: Die Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund. Bei ihr haben mehr als 5500 vor allem evangelische Institutionen ihr Geld. Sie sorgt seit Ende November zusammen mit der Fondsgesellschaft Union Investment (Frankfurt am Main) dafür, dass die Aktionäre mehr Einfluss a