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Atomwaffen: Die Welt am Abgrund

Nuklearwaffen bedrohen alles Leben. Nur Glück und göttliche Fügung haben Katastrophen bisher verhindert. Warum in diesen Tagen nicht nur von Israel und dem Iran die Rede sein sollte. Ein Essay
Erster Atombombentest in den USA im Jahr 1945: Seither stand die Welt mehrfach am Rande eines atomaren Krieges,  Friedensforscher Wolfgang Sternstein fordert daher mehr Engagement für eine kontrollierte atomare Abrüstung (Foto: pa/akg-images)
Erster Atombombentest in den USA im Jahr 1945: Seither stand die Welt mehrfach am Rande eines atomaren Krieges, Friedensforscher Wolfgang Sternstein fordert daher mehr Engagement für eine kontrollierte atomare Abrüstung (Foto: pa/akg-images)

Israel und die westliche Welt fürchten den Griff des iranischen Regimes nach der Bombe. Israel betrachtet bereits die Möglichkeit einer Atombombe in den Händen von Staatspräsident Achmadinedschad als eine existenzielle Bedrohung. Wie so oft, wenn die Furcht spricht, verstummt die Stimme der Vernunft.

Der Einsatz einer Bombe wäre für Iran selbstmörderisch

Zwar sprechen Indizien dafür, dass der Iran nach der Atombombe strebt. Dazu zählen das Geheimprogramm zur Urananreicherung und die Verbunkerung seiner nuklearen Anlagen. Aber selbst wenn es dem Iran gelänge, ein oder zwei At

Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
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