An der Seite der Schwachen
Die »Kirche der Armen« ist wieder im Gespräch. Und – so ist das in der modernen Mediengesellschaft – das liegt an einer Person: Papst Franziskus. In seiner argentinischen Heimat war ihm bereits die Bezeichnung »Kardinal der Armen« zugewachsen. Dass Jorge Bergoglio sich als neu gewählter Papst den Namen »Franziskus« gegeben hat, war ein Statement. Sich als mächtigster Mann in der Institution Kirche nach dem Gründer eines Armenordens zu nennen – und das noch dazu als Jesuit –, das ist eine klare inhaltliche Aussage. Sie ist wohlüberlegt – davon kann man ausgehen.
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Lesetipp: Zusammen mit seinem Sohn Jonas hat Heinrich Bedford-Strohm kürzlich das Buch »Wer’s glaubt, wird selig – Ein Glaubensgespräch zwischen Vater und Sohn« veröffentlicht. Kreuz-Verlag, 192 Seiten, 17,99 €

